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Schöne Zähne
Online-Ratgeber

Die richtige Zahnbürste

Richtige ZahnbürsteViele Verbraucher stehen ratlos vor der Vielzahl verschiedenartiger Zahnbürsten, die heute angeboten werden.

Wenn Sie auf diese Punkte achten, finden Sie die richtige Zahnbürste:

• Empfehlenswert sind Kurzkopfbürsten mit einem 25 bis 30 mm langen Bürstenfeld. Sie sind handlicher als Bürsten mit langem Bürstenkopf: Mit ihnen können Sie schwer zugängliche Bereiche, beispielsweise die Backenzähne, besser erreichen.
• Damit das Zahnfleisch beim Putzen nicht verletzt wird, sollte der Bürstenkopf gut abgerundet sein. Immer wieder auftretende Zahnfleischverletzungen können nämlich zu Zahnfleischschwund führen, weil das verletzte Gewebe versucht, die Irritation zu vermeiden und deshalb zurückweicht.

• Achten Sie darauf, dass die einzelnen Borsten abgerundet und in engen Büscheln auf dem Bürstenkopf angeordnet sind (multi-tufted Bürstenfeld). Solche Bürsten haben eine optimale Reinigungsfläche, durch die der Druck beim Putzen gleichmäßig auf die Zähne und das Zahnfleisch verteilt wird.

• Eine mittelharte Bürste ist für die meisten Menschen geeignet. Sollten Sie besondere Zahnprobleme haben, beispielsweise Parodontitis, fragen Sie Ihren Zahnarzt, welche Zahnbürste Sie benutzen sollen.

• Auch wenn Sie auf die Verwendung möglichst natürlicher Materialien Wert legen, bei den Borsten Ihrer Zahnbürsten sollten Sie Kunststoff den Vorzug geben. Naturborsten quellen nämlich auf und bieten damit ein ideales Klima für Bakterien. Außerdem brechen Naturborsten leicht ab; es entstehen scharfe Kanten, die das Zahnfleisch verletzen und zu Zahnfleischrückgang führen können.
• Bei Kinderzahnbürsten müssen Sie auch auf die Gestaltung des Stieles achten: Er sollte etwas dicker sein als die normalen Stiele, damit Ihr Kind ihn gut greifen kann.

• Wer sich umweltgerecht verhalten möchte, kann Zahnbürsten kaufen, bei denen lediglich der Bürstenkopf ausgewechselt werden muss. Eine zeitgemäße Entwicklung, die zudem preisgünstig ist.

Die Pflege der Zahnbürste

Zur Gesunderhaltung Ihrer Zähne genügt es nicht, sie regelmäßig zu putzen, auch Ihre Zahnbürsten müssen Sie konsequent pflegen:

• Nach jedem Putzen muss die Zahnbürste unter fließendem Wasser abgespült werden, weil Zahncreme, Speisereste und Bakterien daran haften. Reinigen Sie die Zahnbürste nicht gründlich, dann bringen Sie beim nächsten Zähneputzen die aus der Mundhöhle entfernten Bakterien wieder dorthin zurück.
• Die Zahnbürste muss zwischen den Anwendungen trocknen können, im feuchten Milieu vermehren sich sonst Bakterien, außerdem verformen sich die Borsten schnell. Wenn Sie mehrmals am Tag die Zähne putzen, sollten Sie zwei Zahnbürsten im Wechsel verwenden.

• Wie gut auch immer Sie Ihre Zahnbürste pflegen, spätestens nach zwei Monaten muss sie durch eine neue ersetzen werden. Die Realität sieht leider anders aus: Jeder fünfte Mann benutzt seine Zahnbürste ein Jahr lang; Frauen wechseln ihre Zahnbürste durchschnittlich immerhin alle sechs Monate.

Was kann eine Elektrische Zahnbürste?

Elektrische ZahnbürsteManche Menschen finden die kleinen Kreisbewegungen, die man beim Putzen ausführen muss, recht kompliziert. Wer damit Schwierigkeiten hat, wird gerne zu einer elektrischen Zahnbürste greifen, weil diese Bewegungen (Rotationen) von den modernen Modellen automatisch ausgeführt werden. Eingebaut sind außerdem zwei Signale: Eines verkündet das Ende der Putzzeit, das andere weist Sie unüberhörbar zurecht, wenn Sie die Bürste zu fest auf die Zähne drücken, denn bei zu großem Druck verletzen Sie das Zahnfleisch.

Wer braucht eine elektrische Zahnbürste

Ist Ihre Feinmotorik aus gesundheitlichen oder aus Altersgründen eingeschränkt, kann eine elektrische Zahnbürste für Sie hilfreich sein. Kindern macht das Putzen mit der „Elektrischen“ oft einfach mehr Spaß. Wenn Sie also einen kleinen Putzmuffel mühsam zum Reinigen seiner Zähne anhalten müssen, probieren Sie aus, ob es mit einer elektrischen Zahnbürste besser klappt. Kinder, die gerade erst mit dem Zähneputzen beginnen, sollten zunächst eine Handzahnbürste verwenden; nur so entwickeln sie ein Gefühl für die richtige Putztechnik.